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Manipulationssperre

Diese Funktion verhindert dass das Schloss durch Ausprobieren von beliebig vielen Codes geknackt werden kann und stellt damit einen großen Sicherheitsvorteil von Elektronikschlössern gegenüber mechanischen Schlössern dar. Wenn nacheinander eine Anzahl ungültiger Öffnungscodes eingegeben werden, wird die Eingabeeinheit für eine gewisse Zeit gesperrt (Bediensperre). Wenn nach Ablauf der ersten Bediensperre weitere Falscheingaben erfolgen, beginnt jeweils erneut eine Bediensperre. Dies wird durch die Eingabe eines gültigen Codes wieder aufgehoben.

Es haben sich zwei grundlegende Arten von Manipulationssperren durchgesetzt: 

statische Bediensperre

Nach 4 ungültigen Codes in Folge erfolgt eine 5 Minuten Sperrzeit.
Nach Ablauf der Sperrzeit reichen 2 ungültige Codes um die 5 Min. Sperrzeit erneut zu starten.
Eine gültige Codeeingabe stellt den Zähler auf Null.

Maximale Anzahl Code-Versuche pro Stunde
1. Stunde: 26
2. Stunde: 24
3. Stunde: 24
4. Stunde: 24
5. ...

progressive Bediensperre

Nach 3 ungültigen Codes in Folge, 10 Sekunden Sperrzeit.
Mit jedem weiteren ungültigen Code wird diese um 10 Sekunden erhöht.
(i>2 : t=(i*10)-20).
Eine gültige Codeeingabe stellt den Zähler auf Null.

Maximale Anzahl Code-Versuche pro Stunde
1. Stunde: 86
2. Stunde: 35
3. Stunde: 27
4. Stunde: 23
5. ...

Wollte man mit einer Maschine ohne Pause alle möglichen Codes von 000000 bis 999999 durchprobieren, würde man bei beiden Arten mehrere Jahre benötigen. Bei einem Mechanikschloss werden dafür -zum Vergleich- nur wenige Stunden benötigt (Eine Bediensperre kann bei einem mechanischen Schloss nicht realisiert werden).

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